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„UNTERWEGS“ von Jens Richter im Mannheimer Hauptbahnhof (Zugang neben Bahnhofsmission)

Einen Fisch hat der Mannheimer Künstler Jens Richter uns an die 26 Meter lange Wand in der Unterführung des Mannheimer Hauptbahnhofs gemalt. Ruhig und besonnen treibt er da - nein, nicht im Wasser, sondern im lichten Wald - vor sich hin: Im Vordergrund sehen wir mehrere schlichte Baumreihen, bzw. nur die Stämme von Bäumen, die Birken sein könnten. Sie reichen weit in die Tiefe, so weit, dass wir hinter den letzten sanften Silhouetten schon fast das Rheinufer sehen müssten.

Der lange, schlanke Körper des Fisches mit langem Maul, ein Hecht wohl, ist in bedeckten, gefleckten Grüntönen gehalten und von einem hellgrauem Bauch und graublauen Rücken umrandet. Die strahlend orangenen und himbeerfarbenen Flossen setzen in Kombination mit den lebhaft-gelben Augen starke Akzente. Stilistisch könnte man dem Bild des mixed media-Künstlers -- wie sich Jens Richter selbst bezeichnet — einen illustrativen, fast schon comic-haften Charakter zuschreiben.

Auch wenn Jens Richter in seiner Motivwahl frei war, so war es ihm doch ein Anliegen, bei der Entscheidung die Umgebung miteinbeziehen. Zwei Flüsse fließen durch Mannheim und sein Kunstwerk ist nun Teil des Mannheimer Hauptbahnhofs, durch den täglich 120.000 Menschen strömen. Daraus wurde „Unterwegs“. Unterwegs heißt für Richter, nicht zuhause zu sein, seine Komfortzone zu verlassen. Deshalb schwimmt der Fisch nicht unter Wasser, sondern eben zwischen Bäumen. In einer Art Zwischenwelt, wie es auch ein Bahnhof ist. Je nach Perspektive macht das Motiv sogar den Anschein einer Unterwelt: Eine Etage darüber sieht man rote Regionalbahnen einfahren und Zugreisende in Scharen vorüberziehen. Auch dafür steht Mannheim, für mehrere Welten innerhalb einer Stadt.

Mit Zollstock und Bleistift, Pinsel und Sprühdosen, Hebebühne und viel Musik auf den Ohren, um der monströsen Geräuschkulisse aus dem metallenen Quietschen und Rattern der Züge, den Bahnhofsdurchsagen und den scheppernden Rollkoffern zu entfliehen, hat JENS RICHTER innerhalb von 10 Tagen und bei teilweise 40 Grad sein bisher größtes Wandgemälde geschaffen. Der Fisch scheint das geschäftige Treiben eines Großstadtbahnhofs sanft zu beobachten und füllt mit seinem wachen, freundlichen Blick diesen so unruhigen Ort mit einer Besonnenheit und Ruhe, die ganz unmittelbar spürbar sind. Das ist wahre Magie!

DANKE an die Deutsche Bahn für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung des Jens Richter-Murals.

"FENSTER ZUM HOF" von CZOLK in der Schanzenstr./Ecke B44 in Mannheim-Jungbusch

Das Mural des Mannheimer Künstlers CZOLK, das vergangene Woche neben der Jugendkirche Samuel im Jungbusch entstand, zeigt eine friedliche Sommerabend-Stimmung und den Moment, in dem die Mutter die Kinder zum Essen ins Haus ruft. Über das Motiv hat sich CZOLK, der an der Mannheimer Hochschule Design studierte, lange den Kopf zerbrochen und mehrfach im Vorfeld seinen Wirkungsort aufgesucht, um Stimmungen einzufangen und sich vor Ort Gedanken machen zu können. Und so finden wir in „Fenster zum Hof“ nicht nur die Bezugsfarben aus der direkten Nachbarschaft wieder (die Grundfarbe der Kirche, das Türkis der Moschee, das Beige des Balkons nebenan, der Sandstein gegenüber etc.), sondern sehen in dem Motiv auch eine Hommage an den Jungbusch und die Beilstraße, in der das Leben auf der Straße stattfindet und jeder jeden kennt.
Der Titel „Fenster zum Hof“ ist nicht angelehnt an den Hitchcock-Klassiker, sondern an das erste und einzige Album der Heidelberger Rapper Stieber Twins, dem ersten Deutschrap-Klassiker überhaupt. Für CZOLK bedeutet dieser Verweis einen Rückbezug zu seiner Jugend und der deutschen HipHop-Kultur.

Danke an die Jugendkirche Samuel für die tolle Wand und die gute Zusammenarbeit.

Stadt.Wand.Kunst ist ein Projekt der Alten Feuerwache Mannheim, der GBG - Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft und Montana Cans in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Mannheim; mit freundlicher Unterstützung von STO.

DANKE Gallion Film und Robin für das Video!
DANKE Jens Richter und CZOLK für eure tolle Arbeit und eure guten Vibes in Mannheim
DANKE Hanses für die Musik zum Video

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